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Das Anlehngewächshaus bietet viele Vorzüge gegenüber einem freistehenden Modell

Info zu GewächshäusernDas Anlehngewächshaus ist eine Besonderheit unter den Gewächshäusern. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es lediglich über drei Wände verfügt und die vierte Wand dann beispielsweise durch die Hauswand gebildet wird, an die es angebaut wird. Das Gewächshaus dieser Variante bietet viele Vorteile, die zu nutzen es sich lohnt.


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Welche Vorzüge bietet das Anlehngewächshaus?

Ein solches Gewächshaus wird an eine bestehende Wand, also beispielsweise die Haus- oder Garagenwand, angelehnt und hat daher seine Bezeichnung. Die Vorteile dieser Art von Gewächshaus sind sehr vielfältig. Im Regelfall ist die Errichtung leichter als das für ein freistehendes Gewächshaus gleicher Größe gilt. Interessant für das Aufziehen von Pflanzen kann es darüber hinaus sein, dass bei diesem Gewächshaus die Isolations- wie auch die Wärmeabstrahlung der Hauswand effizient genutzt werden kann. Das kann bedeuten, dass je nach Bewirtschaftungsart des Gewächshauses die Heizung viel weniger genutzt werden muss oder überflüssig wird.

Für das Anlehngewächshaus bedeutet das, dass es deutlich energiegünstiger betrieben werden kann, als dies für das freistehende Gewächshaus gilt. Die massive Hauswand, an die das Anlehngewächshaus angelehnt ist, kann als Wärmespeicher fungieren, denn sie strahlt die am Tage aufgenommene Wärme über Nacht in das Gewächshaus ab.

Dazu ist aufgrund der Nähe zum Haus oder der Garage, eine Nähe zur Infrastruktur wie Wasser und Strom gegeben. Aus diesem Grund reduzieren sich die Baukosten für das Haus erheblich.


Eine mögliche und stabile Wintergarten-Alternative

Ausrufezeichen beim GewächshausUnter bestimmten Bedingungen, kann das Anlehngewächshaus auch als Wintergarten-Alternative genutzt werden. Hier sollte aber eine genaue Erkundigung über die entsprechenden notwendigen Baugenehmigungen eingeholt werden, denn der Wintergarten gilt als Wohnfläche.

Vorteilhaft an dieser Art von Gewächshaus ist, dass es als sehr stabil gilt. Es ist sturmsicher und das wird noch dadurch unterstützt, dass das Gewächshaus mit der Hauswand verdübelt und so noch stärker abgesichert wird.

Wo Vorteile zu finden sind, ist aber auch fast immer ein Nachteil zu verzeichnen. Beim Anlehngewächshaus besteht dieser Nachteil darin, dass es in der Tiefe limitiert ist, da dies die statischen Bedingungen einschränken.


Das Anlehngewächshaus bietet perfekte Bedingungen für Pflanzen

Vorteilhaft ist für die Anschaffung eines solchen Gewächshauses, dass hier praktisch alle Pflanzenarten perfekt gedeihen, sofern die Regel eingehalten wird, dass die hohen Pflanzen hinten ihren Platz finden und die niedrigeren Sorten vorne stehen, damit sie genug Sonnenlicht mitbekommen. Im Anlehngewächshaus ist bereits im zeitigen Frühling die Auspflanzung von Kohlrabi oder aber Salaten sowie Radieschen umsetzbar.

Nach diesen Pflanzen werden dann die Tomaten und Gurken, die Paprika und die Zucchini im Garten witterungsgeschützt eingepflanzt. Selbst Wintergemüse und auch entsprechende Wintersalate können schon im August im Anlehngewächshaus ausgepflanzt werden, denn sie gedeihen auch ohne eine Heizung in dieser Art Gewächshaus und können dann über den gesamten Winter, aufgrund der Nähe zur Hauswand, im wohltemperierten Gewächshaus geerntet werden. Mit einer entsprechenden Beheizung können im Winter sogar exotische Pflanzen wie Kakteen und Orchideen oder kleine Palmen sowie auch junge Pflanzen überwintert werden.


Wichtig ist die Schattierung

Zu bedenken gilt bei der Anschaffung vom entsprechenden Gewächshaus mit klaren Scheiben, dass eine Schattierung für intensive Sonneneinstrahlung im Sommer unbedingt möglich sein sollte. Das kann mit sogenannten Schattenmatten, innen eingebrachten Markisen oder – sehr preisgünstig – mit selbst angebrachten Stoffbahnen umgesetzt werden.


Was macht ein gutes Anlehngewächshaus aus?

Frage zu GewaechshauesernWichtig für die Planung des Einkaufs ist in erster Linie die Entscheidung, wie das Gewächshaus genutzt werden soll. Danach wird dann die Größe des Gewächshauses und dessen Fundament sowie auch die Ausstattung und der Stil sowie das Material ausgewählt. Üblicherweise sind die meisten Gewächshäuser dieser Art als Modulsysteme gearbeitet, damit nachträglich noch ein weiterer Anbau möglich ist. Die Regel für die Entscheidung beim Anlehngewächshaus heißt, dass es eher breit als schmal und lang gestaltet sein sollte. Das bedeutet mehr Bewegungsfreiheit und eine bessere Auswahl bei der Gestaltung der Einrichtung. Damit man im Anlehngewächshaus gut stehen kann, sollte die Höhe nicht geringer als zwei Meter – in Abhängigkeit von der Dachneigung – ausfallen. Wichtig ist vor der Auswahl des Gewächshauses, dass vor dem Kauf und Aufbau eine Nachfrage stattfindet, ob dieses Gewächshaus als Erweiterung des Wohngebäudes betrachtet wird und deshalb eine entsprechende Baugenehmigung erforderlich ist.


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Wichtig ist hier der Stil des Gewächshauses

Wichtig bei der Auswahl des Gewächshauses ist der Stil, denn es sollte mit dem Wohnhaus harmonieren. Es lohnt sich, beim Anlehngewächshaus lieber etwas mehr Geld für die Anschaffung zu investieren, damit es stabil ist, eine hohe Sturmfestigkeit aufweist und auch die Dachbelastung ausreichend ist. Wichtig ist natürlich auch, dass die Bedingungen für das passende Fundament gegeben sind. Auch auf die Tür- und Fensterarten lohnt es sich einen Blick zu werfen. Dazu muss das Anlehngewächshaus zumindest mit einer Dachluke für eine optimale Belüftung ausgestattet sein.


Das passende Material

Bei der Materialqualität spielt es eine wichtige Rolle, dass stabile Profile vorhanden sind. Die Lichtqualität der Verglasung spielt im Hinblick auf die UV-Durchlässigkeit eine Rolle. Hier sollte man sich vor dem Kauf im Fachhandel genau informieren, denn ein Zuviel an UV-Strahlung kann abgeschirmt werden, lässt das Gewächshaus dagegen zu wenig UV-Strahlung durch, ist das nachträglich nicht mehr korrigierbar. Auch das Langzeitverhalten der Fenster auf UV-Einstrahlung sollte geprüft werden, damit das Anlehngewächshaus auch nach Jahren noch schön aussieht.

Echtglas wird beim Anlehngewächshaus seltener verbaut, denn es hat schlechtere Isolierqualität. Zudem besteht eine erhöhte Bruch– und damit Verletzungsgefahr. Auch besteht ein höheres Risiko, dass die Pflanzen unter dem Echtglas schneller verbrennen. Das Echtglas sollte maximal in den Seitenwänden verbaut sein.

Plexiglas ist ein günstiges Material für das Anlehngewächshaus. Es ist auch in doppelwandigen Ausführungen erhältlich. Das Plexiglas zeichnet sich durch die Leichtigkeit des Materials aus. Dazu ist es vergilbungsfrei und stark wärmedämmend, es streut sehr gut Licht und ist auch bei Hagel stabil. Vorteilhaft ist zudem, dass es eine lange Herstellergarantie genießt.

Makronlon ist eine weitere Materialalternative für das Anlehngewächshaus. Es hat aber noch günstigere Dämmwerte als das Plexiglas. Allerdings ist die Lichtdurchlässigkeit etwas geringer und es ist nicht UV-durchlässig.

Auf Hohlkammerplatten sollte man auch bei einem günstigen Angebot für das Anlehngewächshaus verzichten, denn es ist zwar preiswert, allerdings ist es nur mangelhaft lichtdurchlässig, es vergilbt im Laufe der Zeit und wird auch zudem spröde.


Vorsicht ist geboten, wenn das Anlehngewächshaus dann doch als Wintergarten genutzt wird

An das Anlehngewächshaus werden in der Bauweise deutlich geringere Ansprüche als an einen Wintergarten gestellt. Ist also geplant, dass in diesem Gewächshaus zumindest in einem Teilbereich eine Sitzecke Platz finden soll, lohnt sich vor der Errichtung des Gewächshauses auf jeden Fall die Rücksprache mit der örtlichen Gemeinde beziehungsweise dem Bauamt, denn wenn die Gemeinde das Gewächshaus überwiegend als Wintergarten genutzt betrachtet, kann es erhebliche Probleme aufgrund fehlender Genehmigungen geben!

Welcher Preis entsteht für die Anschaffung eines solchen Gewächshauses?

Ein sehr günstiges Gewächshaus, das an die Hauswand angebaut wird, das Platz für kleine Pflanzen wie Kräuter und sonstige Topfpflanzen bietet, ist bereits ab einem Preis von rund 170 Euro erhältlich. Allerdings können hier wirklich nur kleine Pflanzen im Topf gezogen werden. Soll es etwas luxuriöser, größer und schöner sein, liegen die Anschaffungskosten für ein solches Anlehngewächshaus bei 300 Euro und aufwärts. Soll das Gewächshaus dagegen eine Größe haben, dass es im Bedarfsfall und mit entsprechender Baugenehmigung auch als Wintergarten genutzt werden kann, dann liegen die Anschaffungskosten für das reine Gewächshaus ohne Beleuchtung, Heizung und anderes Equipment bei 1.000 Euro aufwärts.


Die Beheizung

Gerade beim Anlehngewächshaus, das ja von der Wärmeabstrahlung des Wohnhauses profitiert, ist bei einem Einbau einer Heizung eine Integration eines sogenannten Frostwächters sinnvoll. Das heißt, dass die Heizung im Gewächshaus erst dann anspringt, wenn die Innentemperatur eine bestimmte und vom Besitzer vorgegebene Gradzahl unterschreitet. Für das Anlehngewächshaus bedeutet das, dass man die Wärmeenergie der Sonneneinstrahlung und die der Hauswand effizient nutzen kann und die Heizung lediglich dann anspringt, wenn eine Mindesttemperatur unterschritten wird. Das bedeutet eine enorme Energieeinsparung gegenüber einem freistehenden Gewächshaus.


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Handwerklich begabt? Dann kann das Anlehngewächshaus auch in Eigenbau entstehen!

Daumen, HochWer handwerklich begabt ist, das notwendige Werkzeug zur Verfügung hat und ein Einsteiger im Bereich Gewächshaus ist, kann sich zunächst auch mit dem Eigenbau des Gewächshauses beschäftigen. Im Internet stehen zahlreiche Bauanleitungen zur Verfügung und wenn das Anlehngewächshaus nicht zwingend dekorativ, sondern eher praktisch ausgelegt sein soll, kann das die preiswerte Lösung sein, um an das entsprechende Gewächshaus als Anbau an das eigene Haus zu dienen.

Das Anlehngewächshaus bringt viele Vorteile mit sich, die sich bereits daraus ergeben, dass es direkt an das Haus angebaut wird. So kann die Wärmeenergie, die die Hauswand abstrahlt, effizient genutzt werden und das Gewächshaus muss damit deutlich weniger beheizt werden, obwohl sehr empfindliche Pflanzen in ihm gehalten werden. Gemeinsam mit der einstrahlenden Sonne ist das Anlehngewächshaus also in unseren Breiten über einen langen Zeitraum des Jahres ohne zusätzliche Heizungsenergie angenehm temperiert. Dazu ist es solide, da es fest mit der Hauswand verdübelt wird und deshalb resistent gegen Wind und Sturm ist. Nach Bedarf und bei entsprechend vorliegender Baugenehmigung kann das Anlehngewächshaus sogar als einfacher Wintergarten genutzt werden.

Je nach Bedarf stehen sehr schlichte Modelle zur Verfügung, die lediglich für die Haltung von Topfpflanzen wie kleinen Tomatenpflanzen oder Küchenkräutern genutzt werden können oder es kann auch auf ein größeres Modell gesetzt werden, in dem sogar Palmen oder andere exotische Pflanzen aus dem Garten überwintert werden können. Das Anlehngewächshaus ist eine dekorative und praktische Alternative zum freistehenden Gewächshaus im Garten. Für Einsteiger bietet sich auch das Anlehngewächshaus in Eigenbau als Anfang an.